Foto: M. Bahlo
Tobias, Dennis und Laura aus der Klasse 7d der Albert-Einstein-Schule beim Stromspar-Experiment mit Ulla Pörtner, Leiterin Albert-Einstein-Schule, Martin Grocholl, Klimaschutzagentur energiekonsens und Udo Stoessel, Referatsleiter bei der Senatorin für Kinder und Bildung.
14.12.2018

Prämienvergabe bei „3/4plus“

Beim Projekt „3/4plus“ wird Energie- und Wassersparen groß geschrieben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: An 68 öffentlichen Bremer Schulen konnten durch ressourcenschonende Nutzung im Jahr 2017 insgesamt knapp 390.000 Euro Verbrauchskosten eingespart werden.
  

Das Projekt setzt neben den technischen Maßnahmen zur Einsparung auch auf eine praxisnahe Umweltbildung - mit interaktiven Experimenten, Versuchen und Unterrichtseinheiten für die Schüler sowie Workshops und Fachtagen für die Lehrkräfte. Die Schulen werden über Prämien, die zum letzten Quartal des Folgejahres vergeben werden, am Einsparergebnis beteiligt. Aktuell wurden von der Senatorin für Kinder und Bildung 160.000 Euro Prämien an die teilnehmenden Schulen ausgezahlt.
Darüber hinaus stellen die Senatorin für Kinder und Bildung und der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr jährlich gemeinsam bis zu 150.000 Euro für
Energie- und Wassersparmaßnahmen zur Verfügung. Die pädagogischen Maßnahmen werden von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens gefördert.
 
Die Albert-Einstein-Schule aus Osterholz hat besonders aktiv am Projekt teilgenommen und erhält dieses Jahr eine Prämie in Höhe von 1.875 Euro. Die Schulleiterin Ulla Pörtner bewertet die Erfahrungen im Projekt durchweg
positiv: „In diesem spannenden Projekt wird für die Schülerinnen und Schüler konkret erfahrbar, wie Energie- und Wassereinsparung funktionieren können.
Über die Prämie können wir zudem weitere schulinterne Projekte aus den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz finanzieren“.

Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung, zeigte sich erfreut über das große Engagement der Schulen. „Umwelt- und Klimaschutz sind Themen, die die ganze Gesellschaft betreffen. Umso wichtiger ist es, bereits im jungen Alter einen Grundstein für Umweltbewusstsein und Klimaschutz zu legen. Über eine praxisnahe und altersgerechte Umweltbildung in den Schulen kann dies besonders gut gelingen. Und genau da setzt das Projekt an, indem theoretisches Wissen praktisch erfahrbar gemacht wird und auch die Möglichkeiten des eigenen Handelns aufgezeigt werden.“

Mit den Prämien sollen die Schulen am gemeinsamen Erfolg beteiligt werden.
Den entscheidenden Erfolgsfaktor des bereits 1994 initiierten Projekts sieht Martin Grocholl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens im ganzheitlichen Ansatz begründet: „3/4plus setzt auf eine Verknüpfung von pädagogischen und technischen Maßnahmen und die Einbeziehung möglichst vieler Akteure in der Schule. Das Projekt bindet alle öffentlichen Bremer Schulstandorte mit ein und ermöglicht dadurch einen besonders weitreichenden Beitrag zum Klimaschutz.“